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Zahlen und Fakten
Fallbeispiele
Zahlen und Fakten belegen - Ohel Rahel hilft
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| 40% der Bedürftigen sind Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren! |
Insgesamt wurden 9.170 Bons ausgegeben:
31% wurden bei Zielpunkt-Filialen eingelöst
69% bei Ohel Rahel
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| Daten der Sozialabteilung der IKG |
Anderen zu helfen ist nicht Wohltätigkeit - es ist unsere Pflicht! Beispiele wie die beiden Folgenden zeigen, dass das Engagement von Ohel Rahel Menschen unterstützt, die sonst nur wenig Hilfe erfahren.
Fallbeispiele
Fallbeispiel 1
Frau M. ist 28 Jahre alt und hat eine Lehre als Friseurin abgeschlossen.
Sie hat jung geheiratet, ihr Mann hat keine Ausbildung. Dadurch konnte er zumeist nur schlecht bezahlte Anstellungen als Lagerarbeiter und Baustellenarbeiter bekommen und war immer wieder mal arbeitslos.
Frau M. hat in einem Friseurbetrieb gearbeitet, dann hat sie zwei Kinder versorgt und aufgezogen und ist immer nach einer halbjährigen Karenzierung wieder arbeiten gegangen.
Vor einem Jahr hat Frau M. nun ihr drittes Kind geboren. Das Baby wurde jedoch mit einem psychomotorischen und sprachlichen Entwicklungsrückstand und einer verzögerten visuellen Entwicklung geboren. Das Baby muss rund um die Uhr betreut und speziell gefördert werden, wodurch Frau M. ihr Arbeitsverhältnis nicht mehr aufnehmen konnte und auch keinen Anspruch auf Notstandshilfe hat, da sie dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen kann.
Durch die schwierige finanzielle Situation und der Belastung durch die Geburt des behinderten Kindes eskalierten die Konflikte zwischen dem Ehepaar. Herr M. konnte mit der Tatsache, dass sein Kind behindert ist, nicht umgehen und so trägt Frau M. nun ganz alleine die Verantwortung für die Kinder und vor allem für das kranke Baby. Sie erhält bei der Betreuung ihrer Kinder und der zahlreichen Amts- und Arztwege keinerlei Unterstützung durch ihren Mann.
Finanziell muss die Familie von einem relativ geringen Gehalt des Mannes und der Familienbeihilfe leben. Die Gutscheine von Ohel Rahel benötigt Frau M. daher äußerst dringend für den Kauf von Lebensmittel.
Fallbeispiel 2
Herr B. hat als Kind die Shoah überlebt. Während seine Eltern nach Buchenwald und Dachau deportiert und ermordet wurden, konnte Herr B. 1938 mit seinem etwas jüngeren Bruder mit dem Kindertransport nach England gebracht werden.
Herr B. hat die Trennung von seinen Eltern und schließlich deren Ermordung durch die Nationalsozialisten psychisch nicht verarbeiten können und leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Dadurch konnte er seine Ausbildung nicht beenden, auch seine Ehe scheiterte.
Bis 1990 lebte er in England, dann kehrte er nach Österreich zurück, konnte sich aber sozial nicht mehr integrieren. Zusätzlich zu seinem psychisch sehr schlechten Zustand leidet er an einer massiv atypischen Morbus-Parkinson Erkrankung, die ihn in seinem Alltag sehr beeinträchtigt.
Heute lebt er sehr zurückgezogen und einsam in einer kleinen Gemeindewohnung.
Sein Bruder, der nach wie vor in England lebt, ist der einzige Angehörige, den Herr B. hat. In Österreich hat er nur Kontakt zu den MitarbeiterInnen von ESRA.
Durch seine Erkrankung konnte Herr B. kaum Pensionszeiten erwerben und lebt nun von der Mindestpension und einer Beihilfe zur Miete.
Mit den Ohel Rahel-Gutscheinen ist er in der Lage, sich mehr Lebensmittel zu kaufen und kommt dadurch finanziell besser zurecht.
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